Rinderflechte
Die Rinderflechte wird durch einen Pilz (Trichophyton spp.) hervorgeufen. Neben der Räude, die durch Milben verursacht wird, ist sie eine der bedeutensten Hauterkrankungen in der Rindviehhaltung.
Häufig sind mehrere Tiere eines Bestandes betroffen und es erkranken vor allem Jungtiere, die noch keine Abwehrkräfte gegen den Erreger aufbauen konnten.
Der Pilz ist sehr widerstandsfähig und überlebt auch in der Umwelt. So stellen Stalleinrichtungen wie Holzbretter ein mögliches Reservoir dar.
Charakteristisch für die Erkrankung sind asbestartige graue schuppige Hautveränderungen in einer Grösse von wenigen Zentimeter bis hin zu Handtellerfläche. Die Veränderungen verursachen keinen Juckreiz.
Eine besondere Gefahr besteht darin, dass der Mensch sich auch mit der Krankheit anstecken kann. Hierbei treten kreisrunde, gerötete Hautveränderungen auf, die behandelt werden müssen.
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4 wichtige Punkte zur Bekämpfung der Rinderflechte: |
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